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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Schnelle Kasse · www.schnelle-kasse.de · Stand: August 2026

Verkauf ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (Gewerbetreibende, Freiberufler, Unternehmen). Kein Verkauf an Verbraucher.

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese AGB gelten für alle Angebote, Bestellungen und Lieferungen über den Onlineshop „Schnelle Kasse“ (www.schnelle-kasse.de) der Karina Peters, Im Krähwinkel 10, 52441 Linnich (nachfolgend „Anbieterin“). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihnen schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Nur Unternehmer — kein Verbrauchergeschäft

Verkauf ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (Gewerbetreibende, Freiberufler, Unternehmen). Kein Verkauf an Verbraucher.

Mit Absenden einer Bestellanfrage oder Bestellung versichert der Kunde, Unternehmer im Sinne von § 14 BGB zu sein. Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) kommen nicht zustande. Ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Fernabsatzrecht für Verbraucher findet keine Anwendung.

Stellt sich nachträglich heraus, dass der Kunde Verbraucher ist, ist die Anbieterin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten bzw. die Lieferung zu verweigern.

§ 3 Angebote, Preise, Zustandekommen

Darstellung von Produkten und Konfigurationen im Shop ist unverbindlich (Aufforderung zur Abgabe eines Angebots). Mit der Bestellung (z. B. über Online-Zahlung) oder einer verbindlichen Auftragsannahme per E-Mail kommt der Vertrag zustande. Unverbindliche Anfragen über das Kontaktformular sind kein Kaufvertrag.

Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich anders ausgewiesen. Versand- und ggf. Entsorgungskosten werden gesondert ausgewiesen bzw. nachgereicht.

§ 4 Lieferung, Gefahrübergang

Lieferzeiten sind unverbindlich, soweit nicht schriftlich zugesichert. Hardware kann über Logistikpartner direkt an den Kunden versendet werden. Die Gefahr geht mit Übergabe an den Transporteur auf den Kunden über (Versendungskauf unter Unternehmern).

§ 5 Software, Lizenzen, TSE, Payment

Für Kassensoftware (z. B. Summara) gelten die Lizenzbedingungen des jeweiligen Herstellers; die Anbieterin vermittelt bzw. liefert die Lizenz im Rahmen des Auftrags. TSE-, Payment- und Cloud-Dienste können laufende Entgelte und gesonderte Vertragsbedingungen Dritter beinhalten.

Der Kunde ist selbst für die Einhaltung fiskalischer und datenschutzrechtlicher Pflichten seines Betriebs verantwortlich (insbesondere KassenSichV / TSE).

§ 6 Optionale Apps (Online-Dienste)

Optionale Apps (z. B. Kassencockpit, Kassenbuch) unterliegen den AGB und Tarifen der jeweiligen Plattform und werden gesondert abgerechnet (Stripe). Jahresabos richten sich nach den dortigen Regeln (u. a. Monatspreis × 10).

§ 7 Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung Eigentum der Anbieterin. Der Kunde darf die Ware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nutzen; Verpfändung oder Sicherungsübereignung sind untersagt.

§ 8 Gewährleistung, Mängel, keine Rückgabe ohne Mangel

Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei neuen Sachen ein Jahr ab Ablieferung, soweit gesetzlich zulässig. Bei gebrauchten Sachen ist die Gewährleistung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Ein Umtausch oder eine Rückgabe ohne Mangel (Gefallen, Bestellirrtum, „Widerruf“) ist ausgeschlossen. Bei berechtigten Mängeln (defekte oder falsch gelieferte Ware) erfolgt die Abwicklung in der Regel über den Logistik-/Dropship-Partner der Anbieterin; der Kunde meldet den Mangel unverzüglich der Anbieterin und folgt den Anweisungen zur Einsendung bzw. Ersatzlieferung.

Technische Sicherheitseinrichtungen (TSE) — z. B. Swissbit-USB/SD — sind von Umtausch und Rückgabe ausgeschlossen. Das gilt auch bei Bestellirrtum. Bei nachgewiesenem Liefer-/Ausfallmangel der ungeöffneten bzw. nachweislich defekten TSE bleibt die Nacherfüllung (Ersatz) unberührt, soweit gesetzlich zwingend.

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.

§ 9 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist — soweit der Kunde Kaufmann ist — der Sitz der Anbieterin.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.